XR HUB Nürnberg
14.08.2026

(XR) Inklusion erleben statt nur darüber reden

XR HUB Nürnberg beim Awareness Day am Dürer-Gymnasium


14. Juli 2026 | XR HUB Nürnberg

Was bedeutet es, sich im Rollstuhl durch den Alltag zu bewegen? Wie fühlt es sich an, sich nur auf das Gehör zu verlassen? Und wie kann Virtual Reality helfen, Perspektiven zu wechseln, die man sonst nie einnehmen würde?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt des ersten Awareness Days am Dürer-Gymnasium Nürnberg – und der XR HUB Nürnberg war mit dabei.

 

Ein Tag für Perspektivwechsel

Unter dem Motto „Perspektiven wechseln – Vielfalt leben – Inklusion stärken" verwandelte das Dürer-Gymnasium am 14. Juli 2026 sein Schulhaus in einen lebendigen Ort der Begegnung. Rund 100 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen erlebten Inklusion nicht als abstraktes Konzept, sondern hautnah – in sieben parallel laufenden Workshops mit starken Partnern aus Sport, Bildung und Technologie.

Rollstuhlbasketball mit den Nürnberg Falcons und Paralympics-Goldmedaillengewinnerin Gesche Schünemann, Blindenfußball mit der Inklusionsabteilung des 1. FC Nürnberg, Gebärdensprache mit der Ararat Akademie, Brailleschrift und Sehsimulationen mit dem BBS Nürnberg – jede Station bot eine neue, ungewohnte Perspektive.

 

Virtual Reality als Brücke zum Perspektivwechsel

Der XR HUB Nürnberg war gemeinsam mit dem Nuremberg Campus of Technology (NCT) und der TH Nürnberg mit einer VR-Station vertreten. Im Mittelpunkt stand ein Rollstuhl, der mit einer virtuellen Umgebung verbunden war und den Schülerinnen und Schülern unmittelbar vermittelte, wie sich Mobilität aus der Perspektive eines Rollstuhlfahrers anfühlen kann.

Genau das ist die Stärke von Extended Reality: nicht erklären, sondern erleben lassen. Technologie als Werkzeug für Empathie.

 

Starke Resonanz – in der Schule und darüber hinaus

Das BR-Team war vor Ort und berichtete in der Frankenschau. Den Beitrag gibt es in der ARD Mediathek (oder siehe unten). Und einen weiteren Einblick in die Stimmung des Tages gibt das Instagram-Reel vom darauffolgenden Samstag.

Organizer Johannes Krump brachte es auf den Punkt: „Wenn Jugendliche Inklusion selbst erleben, entstehen Verständnis, Empathie und Offenheit viel nachhaltiger als durch jede Unterrichtsstunde."

Wir freuen uns schon auf den nächsten Awareness Day 2027.


Galerie



Um externe HTML-Inhalte anzuzeigen, benötigen wir Ihre Einwilligung.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Kommentar schreiben

* Diese Felder sind erforderlich

Kommentare

Keine Kommentare